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Invalidenversicherung

Manche melden sich bei der Invalidenversicherung schon an, da sind sie noch völlig gesund. Soll es leider geben.

Andere melden sich erst an, wenn es ihnen so schlecht geht, dass sie nicht mehr richtig arbeiten können oder sie ihren Job oder Gewerbe bald aufgeben müssen.

Wieder andere melden sich rechtzeitig an, werden aber konsequent ignoriert.

Und - das darf und muss auch gesagt sein: Manche Anmeldungen werden rasch und unbürokratisch abgewickelt und erfolgreich gehandhabt.

Aber: Wenn nun die Invalidenversicherung bei etlichen Fällen alle Fakten ignoriert, und sie kauft Ferngutachten bei dafür berüchtigten 'Gutachtern', bei denen der Patient überhaupt nicht kontaktiert wird, dann ist das wohl Betrug. Zudem nimmt der Verlauf der Krankheit so immer den ungünstigsten Weg, weil vorbeugende Massnahmen bewusst verweigert werden. Die IV verweigert Früherfassung und Frühintervention.

Die Volkswirtschaft, aber auch der Patient sind dadurch vom grösstmöglichen Schaden betroffen.

Anmeldungen bei der Invalidenversicherung sind denn auch gelegentlich Juristereien, die wenig oder nichts mit Krankheit oder Gesundheit zu tun haben. Kaum einer vermag Rechtsanwälte zu bezahlen gegen eine Institution, die diesbezüglich beliebig aus dem Vollen schöpfen kann.

Egal: Wer als potentiell Berechtigter bei der IV nicht landen kann, stürzt eben in die Sozialfürsorge. Dort wird er dann geschnitten, misshandelt, gemobbt, genötigt und weiter krank gemacht.

Das politische "Schweiz-Gen" hat mit Stolz und Freude Dinge hervorgebracht wie "Kinder der Landstrasse", "Administrativ versorgt", "Verdingkinder", "unfreiwillige Medikamentenversuche" und anderes mehr. Überhaupt scheint die Bevölkerung längst zu einem Störfaktor für immer grösser werdende Kreise geworden zu sein.

Eine einzige Person kann wenigstens 4 Status erfüllen:
- abgeschmetterter IV-Antragsteller
- ausgesteuerter Arbeitsloser
- gesundheitlich stark Handicapierter
- verhasster Fürsorgefall (merkwürdig: Wirtschaftskriminelle und Korrupte werden allezeit gefeiert und hofiert)

In dieser Situation kann man nicht mehr alle seine Pflichten erfüllen und erhält allein deshalb Bussen, Betreibungen, Einträge, Mahngebühren usf. ohne Ende, auch Gerichtsvorladungen. Womit das alles bezahlen? Und warum lässt es ein vollkommen aufgeblähter, aber handlungsunfähiger Überstaat soweit kommen? Warum schieben die Instanzen sich ein und denselben Fall jahrelang kompetenzfrei mehrfach zu? Warum verweigern die Verantwortlichen einen runden Tisch? Warum verweigern die Mehrheit der Instanzen und die Regierung eine interinstitutionelle Zusammenarbeit? Der Staat ist sehr oft handlungsunfähig, weil es eine Mehrheit von Selbstge-Rechten mit ihrer stark verkürzten Sichtweise so will. Es sollen ja in deren Augen keine Lösungen her, sondern es sollen populistische Klischees betoniert und eigene Pfründe bedient werden. Das ist typisch für verängstigte Menschen, die jede Veränderung - selbst zum Guten - als eine Bedrohung empfinden und deshalb mauern und blocken. Eine unheilige Mehrheit hat die Schweiz in der Hand und verhindert - völlig unschweizerisch, radikal und fundamentalistisch - Kompromissbereitschaft und eine differenzierte Betrachtungsweise. Dadurch bleiben die Probleme erhalten, die dann aufs neue populistisch ausgeschlachtet, serviert und fleissig bewirtschaftet werden. So schafft man sich selbst ein nie enden wollendes Betätigungsfeld, lässt sich wieder und wieder nominieren und wählen, misshandelt wieder und wieder Wehrlose, sammelt wieder und wieder Spendengelder. Und so fort. Wer heute Probleme löst, wäre morgen arbeitslos und könnte sich nicht mehr selbst beleuchten.


Dieses Problem ist nun allerdings kein rein schaffhauserisches -
trotzdem rufen wir zur Demo auf:

Wenn die Medizin nicht in der Lage oder willens ist, einfache oder mittelkomplexe Krankheitsbilder zu diagnostizieren (vorbei diagnostiziert), auch wenn die Fakten klar sind, dann liegt politisch gewolltes Versagen vor, auch 'Kalkül' genannt. Patienten werden dann manchmal einfach in die 'psychosomatische Ecke' gestellt, wo sich ihre Leiden unnötig vermehren.

Wir wehren uns gegen Willkür, gekaufte Gutachten, Stigmatisierung und behördlichen Machtmissbrauch. Wir wehren uns gegen die behördliche vorsätzliche Zerstörung von Existenzen.

Wir wehren uns dagegen, dass Krankheitsbilder wie Burn-Out absichtlich nicht diagnostiziert und aus gesundheitspolitischen Gründen von Leistungen ausgeklammert werden: Unbehandelt wird der Schaden für Patient und Volkswirtschaft nur noch grösser.

 



 

 

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